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unnötige Weihnachtsgeschenke – wie schützt man sich und andere?

28. November 2017
unnötige Weihnachtsgeschenke

Bald ist wieder Weihnachten und alle sind wie immer total im Shoppingrausch und kaufen teilweise auch unnötige Weihnachtsgeschenke. Wie verhindert man, dass man etwas unnötiges geschenkt bekommt und wie verschenkt man selbst nichts unnötiges?

Ich weiß es klingt total undankbar und irgendwie auch arrogant. Immerhin geht es um „das Fest der Liebe“ und den „lieben Gedanken hinter dem Geschenk“, aber viele dieser „lieben Geschenke“ stehen die nächsten Jahre einfach nur herum und machen den Beschenkten nicht glücklich. Man ärgert sich immer wieder darüber, wenn man das Geschenk sieht, traut sich aber auch nicht, es wegzuwerfen. Am besten ist es also, wenn ein solches Geschenk gar nicht erst ins Haus kommt. Wie stellt man das an?

1. Überlege genau wem du überhaupt was schenken möchtest und zu wem du eine enge Verbindung hast

Viele neigen dazu total durchzudrehen, tausende Frühstücksbrettchen, Tassen, Kullis und sonstige „Kleinigkeiten“ für Arbeitskollegen und ähnliche Bekannte mitzubringen. Diese wiederum fühlen sich dann im Zugzwang und schenken etwas ebenso unnötiges zurück. Das wird sich jetzt die ganzen nächsten Jahre so durchziehen und du hast um die Weihnachtszeit zeitlichen und finanziellen Stress und nach Weihnachten einen Haufen Müll zuhause. Also beschränke deinen Kreis auf die Leute, die dir wirklich sehr nah stehen.

2. Sprecht gegebenfalls vorher ab, ob ein Geschenk tatsächlich notwendig ist.

Ja wieder ein total unromantischer Gedanke, der euch aber unnötige Weihnachtsgeschenke vom Hals halten könnte. Mein Freund und ich haben schon letztes Jahr abgesprochen uns nichts zu Weihnachten zu schenken. Dafür machen wir uns nur einen Adventskalender mit kleinen Süßigkeiten und ähnlichem. Diese Sachen sind aber meist Verbrauchsartikel, die man nach spätestens einem Monat aufgebraucht hat. Stell dir vor: Es geht! Unsere Beziehung leidet NICHT darunter. Wir sind glücklich und jeder kauft sich von dem gesparten Geld selbst das, was er gerne haben möchte.

3. Wenn dich jemand fragt was du haben willst, dann äußere klare Wünsche

Du willst unnötige Weihnachtsgeschenke vermeiden? Dann mach den Mund auf wenn dich jemand fragt was du haben willst! Das gilt genauso für Geburtstagsgeschenke und alle anderen Geschenke. Sollte dir das schwer fallen, dann sammle auf einer Liste immer mal Dinge die dir gefallen. So hast du immer im Blick was du dir noch wünschst und kannst bei Bedarf paar Wünsche in verschiedenen Preiskategorien äußern, so hat dein gegenüber eine ungefähre Ahnung was er dir schenken soll. Du hilfst damit dir selbst und dem Schenker!

4. Verschenke selbst keinen Müll!

Wenn du ein supersüßes Plüschtier siehst und denkst „Oh das eignet sich als Geschenk!“, überleg erst mal ganz genau was du selbst damit anfangen würdest. Wird die Person wirklich Spaß daran haben es zu benutzen? Wird die Person es überhaupt benutzen? Verschenk bitte keine Sachen die süß oder witzig aussehen und sonst keinen wirklichen Sinn und Zweck haben. Sonst kannst du dir sicher sein, dass du im nächsten Jahr auch sowas bekommst und du würdest dich doch bestimmt nicht über eine witzige Plüschkuh mit Weihnachtsmannmütze freuen, oder?

5. Nun ist es doch passiert, was tun?

Es ist also doch passiert, es sind unnötige Weihnachtsgeschenke unter deinem Baum gelandet und du kannst wirklich nichts mit diesen Geschenken anfangen. Scheue dich nicht davor, sie zu verkaufen oder wegzuwerfen. Es gibt keinen Grund für immer an Dingen zu hängen, die dir irgendjemand zugeschoben hat. Du musst dich dabei nicht schlecht fühlen. Hier kannst du paar Tipps zum Ausmisten von solchen Geschenken nachlesen.

 

Ich hoffe dieser Beitrag war dir nicht zu grob, aber einer muss mal das aussprechen, was lange nicht gesagt wird. Immerhin ist Weihnachten längst ein konsumdominiertes Fest geworden, statt sich auf die wichtigen Dinge wie die Familie und die Freunde zu konzentrieren. Verteilt lieber eure Zeit und Liebe und nicht unnötige Weihnachtsgeschenke!

Wie denkst du darüber?

 

xoxo,
Kristina

 

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