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Kristina, warum bloggst du eigentlich?

25. Oktober 2017

Da ich immer häufiger gefragt werde „Kristina, warum bloggst du eigentlich?“, möchte ich endlich mit allen Spekulationen und Gerüchten aufräumen und dir die Realität erklären. Mein Blog ist heute genau 2 Monate alt und ich dachte mir, das ist der perfekte Zeitpunkt um mal ein kleines Statement zu bringen.

Wie bist du darauf gekommen?

Nun ja, sehr gute Frage. Ganz genau weiß ich es nicht mehr. Ich weiß nur, dass ich vor paar Jahren mal die YouTube Szene beobachtet habe und schon diese interessant fand. Einen eigenen YouTube Kanal eröffnen? Unvorstellbar.
Als ich aber bemerkt habe, dass man sich auch über einen Blog mitteilen kann und die Leute immernoch Interesse an sowas haben, hatte ich im Kopf bereits den Blog gegründet. Dann kam mein Praktikum dazu und dort sollte ich an dem Unternehmens-Blog mitschreiben. Schnell kam eins zum anderen und ich merkte, dass es mir Spaß macht. Ich wusste, wenn dus jetzt nicht tust, dann tust du es nie. Also habe ich mein eigenes Ding gemacht und nun bin ich hier. 🙂

Was willst du mit diesem Blog erreichen, glaubst du es interessiert jemanden?

Ich bin mir sicher, dass sich Leute finden, die ähnliche Interessen haben wie ich und sich deshalb auf meinem Blog geborgen fühlen werden. Auf diesem Blog spreche ich viele Themen an die mich schon lange interessieren und die ich auf YouTube und anderen Blogs verfolge. Irgendwann reicht es aber nicht mehr, anderen nur zuzuhören. Ich wollte auch selbst etwas dazu sagen und den Leuten meine Sicht der Dinge beibringen. In meinem Umfeld finde ich nur wenige Leute, die sich gerne intensiv über Beauty, Karriere oder Minimalismus austauschen. Oft habe ich pro Thema höchstens 1-2 Personen mit denen ich mich wirklich austauschen kann. Eine größere Community mit ähnlichen Interessen war daher mein Ziel. Außerdem wollte ich einfach mal frei heraus das sagen und schreiben, was ich denke. Ständig musste ich mich durch die Uni und die Schule an Vorgaben halten. Wortwahl, Formatierungen und ähnliches einhalten, das ist nun vorbei – nun mache ich was ich will.

Verdienst du Geld damit? Willst du damit Geld verdienen?

Das ist eine Frage die oft noch vor der Frage „warum bloggst du“ auftritt. Fließt da schon Geld? Wie viel kriegt man da?
Tja Leute, ich muss euch enttäuschen. Es fließt bisher kein Geld, ich bin nich fame und ich kann euch auch sonst nicht weiterhelfen. Besser noch, momentan investiere ich jede Menge Kohle in diesen Blog und in die Promotion über Instagram. Für bessere Bilder habe ich mir ein Stativ bestellt mit passendem Auslöserknopf, ich bezahle Hostinggebühren für den Server und die Domain. Es sind oft banale Kosten die man nie erwarten würde, aber man bezahlt selbst für gute Filter und Produkte die man vorstellen möchte jede Menge Geld. UND noch besser, ich investiere massenweise ZEIT in das ganze Ding. Ich sage dir ganz ehrlich, hätte ich die Stunden, die ich die letzten 2 Monate auf Instagram und diesem Blog verbracht habe, in einen Nebenjob gesteckt wäre ich jetzt um einiges reicher. Aber nur finanziell, denn mir geht es auch um die Erfahrungen, die ich hierdurch sammle.

Sollte ich damit irgendwann Geld verdienen wäre ich natürlich nicht abgeneigt, schon deshalb, um alle Ausgaben wieder reinzuholen die ich in der letzten Zeit tätige. Es ist momentan eine Art Risiko in das ich da investiere, ich weiß beim besten Willen nicht was daraus wird und ob ich damit zufrieden sein kann. Davon leben?- Kann ich mir jetzt gerade erst Recht nicht vorstellen.

Warum bloggst du sonst, wenn du schon kein Geld damit verdienst?

Jeder der mich kennt, weiß, dass ich nach meinem Bachelor ein Studium in Marketing und Online Business anstrebe. Momentan stelle ich mich also auf die Seite des Influencers und blicke hinter die Kulissen. Lerne die Tricks und die Möglichkeiten, die diese Plattformen bieten. Später will ich eventuell auf der Unternehmensseite stehen und meine Erfahrungen als Portfolio nutzen, dass mich weiter bringt. Deshalb der ganze Aufwand. 🙂

Instagram? Ich dachte du bist Bloggerin?

Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich früher enorm gegen Instagram gesträubt. Ich fand es blöd meine Bilder mit der Welt zu teilen und hatte noch nicht mal einen Account. Heute ist es anders und ich bin mir sicher, dass jeder seine Meinung zu verschiedenen Dingen im Laufe der Zeit immer mal ändert. Als ich meinen Blog online gestellt habe, dachte ich es funktioniert auch ohne. Aber seien wir mal ehrlich, die Welt sitzt nicht da und wartet auf meinen Blog. Deshalb musste ich selbst aktiv werden und den Blog über Seiten wie Instagram promoten. Weißt du was? Ich bereue es nicht. Ich habe durch Instagram wundervolle Personen kennengelernt, die meine Interessen teilen und ich habe in der Sache ein Hobby gefunden. Es macht mir Spaß und auch wenn es manchmal ein wenig zur Sucht wird, sehe ich darin kein Problem. Außerdem habe ich jetzt umso mehr Motivation endlich meinen Wunschmaster beginnen zu können und etwas zu studieren was in die selbe Richtung geht. Instagram hat bis auf den Zeitaufwand den ich da reinstecke und die gelegentlichen Frustrationen, weil es nicht so schnell läuft wie ich es gerne hätte, nur Vorteile für mich.

 

Ich hoffe ich konnte einige wichtige Fragen beantworten und muss ab jetzt bei solchen Fragen nur noch meinen Artikel verlinken, statt immer einen ellenlangen Vortrag zu halten.

 

Bist du selbst Blogger? Warum bloggst du?

Und falls du kein Blogger bist, was hältst du von Bloggern? Würdest du es auch gerne mal versuchen?

 

xoxo,

Kristina

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