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Motivation zum Bloggen finden

16. Oktober 2017
Motivation zum Bloggen finden

Ich war eine Woche lang nicht da und musste erst wieder meine Motivation zum Bloggen finden.

Mit unglaublich schlechtem Gewissen habe ich den Blog schleifen lassen und hatte keine Motivation für gar nichts. Ich hätte mich so gerne einfach hingesetzt und geschrieben. Aber es war leer in meinem Kopf. Heute sitze ich hier, in der Sonne, und schreibe einfach wild drauf los. Du wirst dir vielleicht denken „ach eine Woche – alles hab so schlimm“. Das war es für mich aber nicht. Als ich diesen Blog angefangen habe, habe ich mir Ziele gesetzt. Erst wollte ich jeden dritten Tag einen Beitrag schreiben, irgendwann ging mir das zu langsam und ich wollte jeden zweiten Tag einen Beitrag schreiben. Nebenbei versuche ich noch Freunde und Familie nicht zu vernachlässigen, Berichte für die Uni zu schreiben, mein Praktikum zu absolvieren, auf Instagram voran kommen etc.

Wieso setzen wir uns selbst so künstlich unter Druck und können dann den von uns selbst gesetzten Vorgaben nicht standhalten? Wir brechen zusammen unter einer Last aus Aufgaben und sind demotiviert und wissen nicht weiter. Ich konnte nicht wirklich arbeiten, nicht wirklich genießen, lernen und keine Motivation zum Bloggen finden. Deshalb habe ich hier für ich 5 Tipps wie du deine Motivation wiederfinden kannst:

  1. Setz dir, am besten direkt von Anfang an, keine zu hohen unrealistischen Ziele

    Ja ich weiß, Ziele sind wichtig und ohne taumeln wir nur durch die Welt und wissen nicht wo vorne und wo hinten ist. Aber wie wäre es denn, wenn du statt 5.000 Follower erstmal 3.000 anstrebst? Mehr zu erreichen ist nie schlecht, aber bei unerreichten Zielen sind wir nur noch demotiviert.

  2. Werde dir klar warum du das hier machst

    Du hast dieses Projekt irgendwann angefangen und die Gründe können verschieden sein, du musst dich vor niemandem rechtfertigen. Ob du damit Geld verdienen willst oder dich nur austauschen willst, ob du dein Lebenslauf und dein Portfolio damit auffrischen willst – vollkommen egal. Motivation zum Bloggen finden kann man so ziemlich überall. Setz deine eigenen Prioritäten und führe sie dir in schlechten Momenten selbst vor Augen.

  3. Sieh dir Leute an, die das geschafft haben, was du schaffen willst

    Du folgst Leuten auf Instagram, Facebook oder anderen Blogs und bewunderst ihr Leben? Stop! Es ist okay sich Anregungen zu holen, aber versack nicht zu sehr darin von Dingen zu träumen, statt sie tatsächlich zu machen. Guck ab und zu rein und lass dich inspirieren und motivieren. Sobald du das Leben deines Idols allerdings besser kennst als dein eigenes, wird es kritisch. Behalte deine Erfolge im Auge und schalte die Social Media Kanäle auch mal ab.

  4. Rede mit Leidensgenossen

    Blogger gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Jeden Tag werden neue Blogs eröffnet und alle Leute strugglen früher oder später mit der selben Problematik. Statt aufzuhören, kämpfen sich einige durch. Umgib dich mit Leuten wie diesen. Tauscht euch aus und kämpft euch gemeinsam durch blöde Zeiten. Mal sackt der eine ab und mal der andere. Gemeinsam ist man jedoch stärker und kann sich gegenseitig in den Arsch treten 🙂 .

  5. Denk auch mal an was anderes und gönn dir die Pause

    Du hast Tag und Nacht nur noch im Kopf wie du dich mehr und mehr verbessern kannst? Alle 5 Minuten rennst du ans Handy/Laptop und kannst keine Aufgaben mehr ausführen ohne ständig zu checken ob in deinen Social Media Kanälen noch alles okay ist, dann mach bitte eine Pause! Auch mir geht es manchmal so und ich überprüfe alle paar Minuten ob es was neues gibt. Weil mir das alles aber zuviel wurde und mein Kopf einfach nur Matsch war, habe ich eine Pause eingelegt und bin jetzt mit neuem Konzept und neuer Motivation wieder da.

 

Motivation zum Bloggen finden fällt oft unglaublich schwer, deshalb meine Bitte an alle: Macht es einander nicht noch schwerer als es eh schon ist. Lasst ab und an auch mal einen netten Kommentar bei anderen da und denkt nicht immer nur an Konkurrenz. Unterstützung ist wahnsinnig wichtig in solchen Momenten. Also denkt nicht nur immer an euch selbst, sondern versucht auch anderen zu helfen. Euer eigenes Karma wird es euch danken 🙂

 

xoxo,

Kristina

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