Lifestyle

2 Monate keine Beiträge – was war los?

29. Mai 2018

Eine Auszeit von allen Social Media Plattformen nehmen und erst mal mein Reallife auf die Kette kriegen – das ist alles woran ich die letzten Monate denken konnte. Schon vor meiner 2-monatigen Pause kam ich immer mehr ins Stolpern und musste die Reißleine ziehen, bevor ich mir endgültig das Genick breche. Das klingt alles wahnsinnig dramatisch und ganz ehrlich, in diesen Momenten war es das tatsächlich auch. Rückblickend habe ich viel daraus gelernt und bin stolz darauf, dass ich verstanden habe, wie wichtig es ist, auf sich selbst zu hören. Doch was war eigentlich los?

Fangen wir doch einfach ganz von vorne an, als ich mir vorgenommen habe, 3 mal die Woche Beiträge auf meinem Blog hochzuladen, täglich ein Bild bei Instagram zu posten, alle Uni-Kurse auf einmal zu absolvieren und nebenbei plötzlich meinte, einen wahnsinnig ungesunden Perfektionismus mir selbst gegenüber an den Tag zu legen. Alles sollte perfekt sein, alles sollte sofort passieren und egal was ist, hauptsache keinen Stillstand riskieren. Das alles müsste so im Januar gewesen sein.

Die Klatsche dafür kam nur wenige Wochen später – Uni, Instagram und Blog wurden zusammen zu viel und machten mir, jeder auf seine eigene Art einen Strich durch die Rechnung. Also habe ich mein Pensum doch wieder herunter geschraubt und wurde nach der Klausurenphase direkt krank. Fieber, Husten und extreme Gliederschmerzen – eine komplette Woche lang konnte ich das Bett nicht verlassen und musste fast die Glowcon canceln, auf die ich doch so lange hingearbeitet habe. Trotz Rest-Krankheit schleppte ich mich also zur Glow und wurde direkt im Anschluss erneut krank. Diesmal zog sich das Unwohlsein dann fast zwei volle Monate. Deshalb kann ich nur jedem raten sich vollständig auszukurieren und nicht so einen Blödsinn zu machen wie ich es getan habe.

Meine Bachelorarbeit musste ich dank Krankheit ohne die Einlesezeit schreiben und kam zeitlich und nervlich schon wieder ins straucheln. Schlafprobleme, Angespanntheit, Unruhe.

Falls du es auf Instagram nicht zufällig ebenfalls erahnen konntest, ging dann auch noch meine 2-jährige Beziehung in die Brüche. Es ist nicht einfach, wenn man weiß, dass die Zukunft plötzlich nicht mehr so funktioniert wie sie eigentlich geplant war. Wohnung kündigen, sich um den Umzug kümmern und nebenbei nicht genau wissen was man da eigentlich tut.

Ich hätte also, wie du siehst, definitiv nicht noch mehr Unsicherheit von Instagram oder meinem Blog vertragen können. Um Instagram zu nutzen, muss man stark und mit sich selbst im Reinen sein, um auch gegen Kritik immun zu sein. Jetzt bin ich es und bin wieder bereit weiter zu machen :). Positiv und motivierend!

Dieser Beitrag soll jetzt kein blödes Mimimi sein oder zeigen wie schlimm mein Leben ist, denn das ist es nicht. Ich bin mir sicher es wird auch Leute geben, die mir sagen, dass das alles übertrieben ist und ich nicht so rumheulen soll. Um euch den Wind aus den Segeln zu nehmen meine Lieben – ihr steckt da nicht drin, also haltet euch raus.
Viel mehr wollte ich damit zeigen, dass es Krisen im Leben gibt, die man überwinden muss.

Löse dich von Social Media falls es dich runterzieht, hol dir Unterstützung falls du es nicht alleine schaffst deine Probleme zu bewältigen und schäme dich niemals für Emotionen oder Tiefphasen. Wir sind alle nur Menschen und müssen mit kleinen und großen Schwierigkeiten klarkommen und es ist vollkommen okay, wenn der Akku mal aufgebraucht ist.

Falls du ähnliche Probleme hast und niemanden hast, mit dem du reden kannst, kannst du mir gerne jederzeit bei Instagram oder hier auf dem Blog schreiben.

 

xoxo,

Kristina

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